Ramdan und das Fest des Fastenbrechens

von Robin Reantaso (Kommentare: 0)

Eid Mubarak

Das Fasten im Ramadan bildet eine der fünf Säulen des Islam und hat damit eine entsprechend hohe Bedeutung für jeden gläubigen Moslem. Das Zuckerfest ist nach dem Opferfest das wichtigste Fest im Islam. Viele Muslime nutzen den Ramadan bewusst als Auszeit für Körper und Seele und versuchen sich selbst und auch Gott in dieser Zeit näher zu kommen. Man konzentriert sich auf das Wesentliche und verzichtet auf das Überflüssige. Der entstehende Abstand zu Luxus und Konsum macht nicht nur aufmerksamer auf das, was man hat und was man wirklich benötigt, sondern lässt viele Muslime auch besser nachvollziehen wie es armen und hungernden Menschen geht. Diese Erfahrung ermahnt und ermutigt sie, Menschen mit weniger Möglichkeiten zu helfen, zu spenden oder Hilfsorganisationen zu unterstützen.

Wann Ramadan stattfindet wird anhand des islamischen Mondkalenders bestimmt; und der Beginn des Fastenmonats ist somit jedes Jahr 11 Tage früher als im Jahr zuvor. In dieser Zeit sind Muslime dazu angehalten fünf Mal am Tag zu beten, sich nicht zu ärgern und möglichst viel Gutes zu tun. Außerdem konsumieren sie ab Sonnenaufgang weder Nahrungs- noch Genussmittel bis sie nach dem Sonnenuntergang zum gemeinsamen Essen mit Freunden und Familie am Abend zusammenkommen. Gebrochen wird das Fasten traditionell mit einer Dattel.

Das dreitägige Fest des Fastenbrechens beginnt mit dem ersten Tag des Folgemonats nach dem islamischen Lunarkalender. Hierbei feiert man das Durchhalten während des Ramadan: man kleidet sich gut, besucht die Moschee oder einen Gebetsplatz für das gemeinsame Gebet, besucht die Gräber und gedenkt der Toten auf dem Friedhof und isst in Gesellschaft – neben länderspezifischen Speisen auch viel Gebäck und Süßspeisen.

Morgen beginnt das Fest des Fastenbrechens und wir laden jeden herzlich dazu ein am zweiten Tag des Zuckerfests mit uns zusammen Flüchtlingsheime aufzusuchen um dort Muffins, Brownies und andere Süßigkeiten zu verteilen.

Wenn ihr mitmachen wollt, schriebt eine E-Mail an info@vair.at und erhaltet nähere Informationen!

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